🎮 Große Erklärung von Rockstar Games: Konsolen verschwinden nicht, aber PCs sind die Zukunft

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Große Erklärung von Rockstar Games: Konsolen verschwinden nicht, aber PCs sind die Zukunft

Laut dem CEO von Take-Two Interactive, der Muttergesellschaft von Rockstar Games, Strauss Zelnick, sind es die PCs, nicht die Konsolen, die die Zukunft der Gaming-Branche bestimmen werden.

Im Morgenshow-Format „Squawk Box“ des Fernsehsenders CNBC teilte Zelnick seine Einschätzungen zur zukünftigen Richtung der Spielebranche. Er betonte, dass Konsolen in naher Zukunft nicht verschwinden werden, jedoch die gesamte Gaming-Industrie eine klare Verschiebung hin zu PCs erlebt. Dieses Phänomen ist Teil eines übergreifenden Trends, der offene Systeme begünstigt und damit geschlossene Systeme in den Hintergrund drängt. Laut Zelnick könnten traditionelle Konsolen, welche zur zweiten Kategorie gehören, in der Zukunft aus unserer Spielkultur verschwinden. Die Geräte, die hauptsächlich zum Spielen an einem Fernseher angeschlossen werden, werden allerdings nicht aussterben.

Diese Ansichten von Strauss Zelnick spiegeln einen aktuellen Trend wider, bei dem Geräte mit PC-Herkunft zunehmend in Bereiche vordringen, die bis anhin von Konsolen dominiert wurden. Ein vorreiter in diesem Bereich ist Valve mit dem Steam Deck, das als tragbare Konsole dient, sowie der kürzlich angekündigten neuen Steam Machine, die in ihren Funktionen einer Heimkonsole ähnelt. Zudem gibt es seit längerem Gerüchte, dass auch Microsoft plant, den Xbox in eine Mischung aus PC und Konsole zu transformieren.

Zelnick erwähnte zudem, dass der Konsolen- und Mobilmarkt derzeit vergleichbar sind, wobei letzterer deutlich schneller wächst. Diese Entwicklung könnte die zukünftige Dynamik in der Gaming-Branche stark beeinflussen.

Natürlich könnte man Zelnicks Aussagen über die PCs als Zukunft des Gaming-Marktes im Kontext von „Grand Theft Auto VI“ durchaus mit einem Schmunzeln betrachten. Diese Veröffentlichung wird voraussichtlich die größte in der Geschichte der Gaming-Industrie sein und soll anfangs nur für PlayStation 5 und Xbox Series X/S verfügbar sein. Die PC-Version wird, wie gewohnt, erst viel später nachgereicht, es sei denn, es kommt zu unvorhergesehenen Veränderungen.

Allerdings lässt sich annehmen, dass der CEO hier über den gesamten Industriezweig spricht und nicht allein über sein Unternehmen. Bei Take-Two Interactive wurden im letzten Quartal etwa 46 % der Einnahmen über mobile Geräte erzielt, während 41 % auf Konsolen und nur 13 % auf „PCs und andere Plattformen“ entfallen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Diskussion um die Zukunft der Gaming-Plattformen einen spannenden Blick auf die sich wandelnde Landschaft der Videospiele wirft. Die Betonung auf PCs und mobilen Geräten deutet darauf hin, dass sich der Markt stärker diversifizieren wird. Dies könnte nicht nur die Art und Weise, wie Spiele entwickelt und konsumiert werden, verändern, sondern auch die strategische Ausrichtung von Unternehmen in der Branche prägen. Die kommenden Jahre könnten entscheidend dafür sein, wie die Zukunft des Gamings aussehen wird, und ob die Konsolen weiterhin eine wesentliche Rolle spielen oder ob die Entwicklung unaufhaltsam in Richtung PC und mobile Systeme schreitet.

🔗 Quelle: www.gry-online.pl (originaler Artikel)


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